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Die Verbindung von Musik und Tanz wird beherrscht von der Vorstellung, dass sich die Tänzerin zur Musik bewegt oder der Musiker den Tanz begleitet. In der Freien Improvisation ist es anders. Hier geht es um den gleichberechtigten Dialog der Beteiligten untereinander im ständigen Wechselspiel zwischen der Offenheit, Aktionen des Gegenübers aufzugreifen und dem Mut, mit eigenen Akzenten in den gemeinsamen Raum zu treten. Was ist dieser gemeinsame Raum aus der Sicht von zwei unterschiedlichen künstlerischen Medien? Wie nehmen wir darin die anderen wahr? Wie lässt sich gegenseitige Wahrnehmung, die über bloßes Hören und Sehen hinausgeht, bewusster fruchtbar machen? Ausgehend von diesen und sich daraus ergebenden Fragen wollen wir den gemeinsamen Raum mit allen Sinnen und ergebnisoffen erschließen.
Der Workshop wendet sich an improvisationserfahrene MusikerInnen und TänzerInnen, die sich erstmalig auf die Begegnung mit dem anderen Medium als Improvisationspartner einlassen möchten, die bereits gemachte Erfahrungen neu beleuchten oder vertiefen möchten, und jene, die neue Impulse für das eigene Tun suchen.
Caroline Knöbl und Wolfgang Schliemann sind am 12. Februar live im Konzert zu erleben
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