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Sprechchor und Lautpoesie stehen in unterschiedlichen Traditionen. Was beiden gemeinsam ist, ist der spannende Entstehungsprozess der einzelnen Stücke und Werke. Sowohl Sprechchor als auch Lautpoesie vereinen literarische und musikalische Traditionen zu gleichen Teilen in ihren Werken. In diesem Workshop werden Improvisationsideen, Spielanweisungen, Text, Grafik und Partitur chorisch in Laute übersetzt, aus der Schriftform oder Ideenform zu lautpoetischen Klängen und Chorklängen entwickelt. Erfinden, Übersetzen und Entwickeln mit den eigenen Stimmen und aufeinander hören sind die Themen des Workshops. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, ein eigenes Stück solo oder im Chor mit bis zu fünf Minuten Dauer im Rahmen des Workshops zu realisieren. Der Rahmen bleibt weit gespannt: sprechchorische Umsetzung von Prosatexten. Lyrik. Lautgedichte. Onomatopoetische Formen. Improvisatorischer Umgang mit Stimmklängen. Stimmklangliche Realisationen von Graphiken und Ideen. Vom Unisono-Chorklang bis zum Klangfeld vieler Einzelstimmen. Einschließlich des Wechselspiels von realem Chorklang und bearbeitetem Chorklang als Zuspielung. Am Sonntagabend gibt es eine Abschlussaufführung zum Workshop. (Ein Konzertmitschnitt ist geplant.) Notenkenntnisse und Chorerfahrung sind nicht nötig.
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