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Montag, 15. Juni 2009, 20 h

 

Burn – Dörner – Frangenheim

 

  • Chris Burn – Klavier
  • Axel Dörner – Trompete
  • Alexander Frangenheim – Kontrabass

 

Dieses Trio mag für Momente wie Berliner Reduktionismus klingen. Aber dahinter steht eine Begegnung ganz verschiedener Charaktere und Positionen. Dörner, fast der Erfinder der Schraffurklänge, des Eintauchens und Abrutschens differenzierter Farbgebungen. Burn, nah verbunden mit der Materialgebung Cagescher- und Cowellscher-Prägung – also das Material ziseliert zerstäubend oder brachial attackierend. Frangenheim teilweise eher barock, gar melodiös und dann kurzatmig schnell in der Geräusch- und Klangdramaturgie.

1994 startete das Trio mit einer faszinierenden Öffnung des abstrakten Ausdrucksfeldes und arbeitete für mehrere Jahre zusammen, vorwiegend in England. Ihr erstes Konzert nach langer Pause spielten die Musiker 2007 beim offene ohren festival in München. Die Fortsetzung folgt jetzt im exploratorium.

 

 

Eintritt: 10 Euro / 8 Euro / 5 Euro

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